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Trink-Mythen:

Konter- oder Stützbier

Wenn man das sog. "Konterbier" trinkt, hat das nur zur Folge, dass man wiederum Ethanol zu sich nimmt und der Abbau des Methanols nur aufgeschoben wird. Der Alkohol weitet die Gefäße, was zu einem begrenzten Wohlgefühl führt.

Bier auf Wein, das lass sein?

Wissenschaftlich ist nicht zu belegen, dass die Verträglichkeit dadurch bedingt ist. Man vermutet, dass diese Weisheit historisch bedingt ist. Früher galt Wein als das hochwertigere Getränk wogegen Bier etwas für arme Leute war. Aus dieser Warte betrachtet ist es so, dass jemand, der mit Wein anfängt und später beim Bier landet so etwas wie einen sozialen Abstieg durchmacht. Während jemand, der mit Bier anfängt und sich zum Wein hocharbeitet offensichtlich einen gesellschaftlichen Zugewinn erlebt und dadurch eine gesellschaftliche Verbesserung erfolgt.

Tanzen gegen Promille

Eine weitere oft verbreiterte Meinung ist, dass man beim Tanzen wieder nüchtern wird. Alkohol kann nicht durch Bewegung herausgeschwitzt werden.

Bier macht Dick

Das ist so nicht richtig. 0,2 Liter Pils ist nämlich mit 76 Kalorien sogar relativ kalorienarm. Ein Glas Apfelsaft enthält 96 Kalorien, ein Glas Milch 136 Kalorien und ein Glas Rotwein sogar 148. Bei der Figur kommt es auf die Ernährung an, auf Abwechslung, Ausgewogenheit und Vollwertigkeit. Nach dem Konsum von Bier entwickelt man einen Heißhunger auf fettige Nahrungsmittel.

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